Kunterbunter Gymnastikspaß

Bericht aus dem Dieburger Anzeiger vom 06.11.2017 von Konstanze Löw

Kolpingsfamilie spendet Teil des Erlöses der Don-Camillo-Bar an Altenheim St. Rochus

Wenn Dieburgs Narren während der fünften Jahreszeit in der Don-Camillo-Bar der Kolpingsfamilie gemeinsamen anstoßen, tun sie damit auch nach der Fastnacht etwas Gutes. Ein Teil des Erlöses haben die Kolpings nun an die Bewohner des Altenheims St. Rochus übergeben – und damit die Gymnastikstunden aufgemischt.

Bunte Tücher und Igelbälle gehören zu jeder Seniorengymnastik dazu. So auch bei den Übungsstunden im Altenzentrum St. Rochus. Seit Donnerstag können sich die Bewohner der Einrichtung über eigene Utensilien freuen, die sie von der Kolpingsfamilie überreicht bekamen. “Jedes Jahr verwenden wir die Einnahmen der Don-Camillo-Bar dazu, um soziale Projekte in Dieburg zu unterstützen” erklärt Matthias Spielkamp von den Kolpings.

Und nicht nur die Bewohner freuten sich über die Anschaffung in Höhe von 300 Euro, auch die Ehrenamtlichen des TV Dieburg, die die Gymnastikstunden leiten, sind begeistert. “Für uns ist es wichtig, dass die Senioren auch außerhalb unseres Angebotes etwas für ihre Bewegung tun können. Mit den Igelbällen sensibilisieren sie Ihre sinne und bewegen die Hände”, weiß Ingrid Reuscher. sie ist eine von vier Ehrenamtlichen des TV Dieburg, die zweimal wöchentlich im altenzentrum in der Gerhart-Hauptmann-Straße Übungsstunden leiten.

Und nicht nur die Bewohner konnten sich über die Zuwendung freuen, weitere Spenden aus dem Erlös der Fastnachsbar gingen an die Missionskreis St. Peter und Paul und St. Wolfgang. Außerdem unterstützen die Kolpings die Gustav-Heinemann-Schule bei Therapiestunden im reiten und schnüren Weihnachtspäckchen für die Dieburger Tafel.

Und auch die Senioren können schon gespannt auf die Vorweihnachtszeit sein. Denn die Kolpings Matthias Spielkamp und Willi Enders hatten auch jede Menge Musikinstrumente – darunter Ratschen und Triangeln – im Gepäck. “Damit können wir die Weihnachtslieder begleiten und das Rhythmusgefühl fördern”, freut sich Heimleiterin Marita Averbeck

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